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Sonntag, 8. November 2015

Grusel-Vorlesung


Spinnen, Skelette und Gespenster geistern herum

GRUSEL-VORLESUNG Erste Dalheimer Aktion zu Halloween / Geschichten sind nicht nur gruselig, sondern auch lustig

Von Jakob Reineck

DALHEIM. Es ist dunkel im Raum, Nur ein kleines Licht beleuchtet den alten blauen Ohrensessel, auf dem Karl Jüllig Platz genommen hat. Schwarze Spinnen, Skelette und Gespenster geistern um ihn herum. Er hält ein Buch in seinen Händen und vor ihm lauschen die Kinder gespannt seinen Worten.

In der Sankt-Georg-Halle lasen Karl Jüllig (rechts)
und Trudy Hennig (2. von rechts) vor. Foto: hbz/ Bahr
Die "Bürger für Dalheim" (BfD) haben dieses Jahr zum ersten Mal an Halloween eine Grusel-Vorlesung organisiert. "Eine Halloween-Party sollte es jedoch nicht sein", betont die Erste Vorsitzende Trudy Hennig. Vielmehr sollten die Dalheimer Kinder wieder etwas Kulturelles geboten bekommen, nachdem die Elterninitiative an Halloween nichts mehr ausrichtet. Um eine gute Auswahl an Werken zu finden, "mussten wir jede Menge Bücher lesen", erklären die beiden Vorleser. Dass Halloween-Geschichten nicht nur gruselig sein können, sondern auch ziemlich lustig, konnten nicht nur sie, sondern auch die drei- bis fünfjährigen Zuhörer, die mit ihren Eltern gekommen waren, feststellen. Bevor es los geht, sind die Kinder, die sich im Dalheimer Jugendraum in der St.-Georg-Halle versammelt haben, noch etwas ängstlich. "Dabei habe ich mich extra nicht verkleidet, damit keiner Angst vor mir hat", gibt Vorleser Karl Jüllig zu.

"Für Hund und Katz ist auch noch Platz" von Axel Scheffler heißt die erste von ihm vorgetragene Geschichte. Mit ein bisschen Humor erzählt er von einer Hexe, die mit ihrer Katze und ihrem Besen durch die Lüfte fliegt. Auf ihrer Reise verliert sie ihren Zauberstab und ihre Haarschleife. Dank der freundlichen Unterstützung von Katze, Hund, Vogel und Frosch gelingt es den Tieren, nicht nur die verlorenen Gegenstände wiederzufinden, sondern auch einen fiesen Drachen in die Flucht zu schlagen.Während der Vorlesung können die Kinder der Geschichte mithilfe von ausgeteilten Bildern folgen. Bevor es nun die nächste Geschichte gibt, bekommen die Drei- bis Fünfjährigen natürlich auch noch etwas zu naschen.

Süßes oder Saures


Denn jetzt wird es ganz schön schaurig. Trudy Hennig hat es sich auf dem blauen Vorlese-Stuhl bequem gemacht und liest aus dem Kinderbuchklassiker "Wo die wilden Kerle wohnen" von Maurice Sendak vor. Die Geschichte handelt von Max, der nur Unfug im Kopf hat. Weil er seine Mutter beleidigt hat, schickt sie ihn ohne Essen in sein Zimmer, wo plötzlich ein riesiger Urwald wächst, zu dem er monatelang auf einem Schiff hinsegeln musste.

Dort, wo eben noch sein Bett stand, brüllen auf einmal ganz viele wilde Kerle, die mit ihren Zähnen fletschen und ihre fürchterlichen Augen rollen. Max gelingt es, die wilden Kerle zu zähmen und er wird von ihnen zum König ernannt.

Hannah (3) und Max (4) fanden diese Gruselgeschichte am besten. Trotzdem rufen alle Kinder: "Noch eine Geschichte!" Passend zu Halloween haben sich Hannah und Philipp (5) als Hexe und Pirat mit schwarzer Augenklappe verkleidet.

Schließlich will Philipp nach all den Erzählungen von Drachen, Gespenstern, Hexen, Vampiren und wilden Kerlen auch noch nach „Süßem oder Saurem" fragen. Trudy Hennig und Karl Jüllig sind zufrieden mit der ersten Dalheimer Grusel-Vorlesung. Für die Sechs- bis Elfjährigen werden anschließend noch jede Menge wirklich gruselige Geschichten vorgelesen und dann gibt es das Beste auch erst zum Schluss: die Süßigkeiten.

Quelle: Allgemeine Zeitung vom 02.11.2015

Samstag, 30. Mai 2015

Kerb 2015

Auch in diesem Jahr war der BfD mit einem Stand an der Kerb vertreten.

Wie im vergangenen Jahr war es uns ein besonderes Anliegen, ein zusätzliches, vom Taschengeld erschwingliches Angebot den Kleinsten zu bieten. Somit füllten wir den Platz des „Fadenzieh-Standes“ aus, der seit letztem Jahr nicht mehr vertreten ist. Statt „Dosen“ konnten diesmal „Ringe“ oder „Säckchen“ geworfen werden und es zeigte sich dabei das eine oder andere Talent. Jeder Einsatz wurde mit einem adäquaten Geschenk belohnt.

Ein Dankeschön an dieser Stelle an alle Helfer des Vereins, die die Kerb somit bereichert und unterstützt haben.

Mal schauen, was wir das nächste Jahr machen…

Trudy Hennig, 1. Vorsitzende

Mittwoch, 11. März 2015

Fachgerechte Wärmedämmung „rund ums Haus“

Am Montagabend, 23.02.2015, fand in Dalheim ein Vortrag zum Thema „Wärmedämmung“ statt. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und der Verein Bürger für Dalheim e.V. (BfD) hatten hierzu eingeladen. Neben zahlreichen interessierten Bürgern aus Dalheim hatten auch Bewohner umliegender Ortschaften den Weg in den Bürgersaal gefunden, was bei den Mitgliedern des Vereins und den Verantwortlichen der Veranstaltung große Beachtung fand.

Der Referent der Verbraucherzentrale Herr Dipl.-Ing. Matthias Unnath räumte unter anderem Vorurteile bei Wärmedämmungen aus dem Weg. Mit umfangreichem Anschauungsmaterial und Präsentationen sowie mit Rechenbeispielen zeigte er Möglichkeiten richtiger und sinnvoller Dämmung auf. Auch die Beantwortung individueller Fragen aus dem Publikum war ein Teil seiner Informationen.

Die erste Vorsitzende des Vereins „Bürger für Dalheim e.V.“, Frau Trudy Hennig, dankte zum Schluss dem Referenten für die umfangreiche, informative Beratung. Auch ging ihr Dank an die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, die spontan die Vorträge „Energiesparen im Haushalt“ und „Wärmedämmung“ zugesagt hatte.

Der Verein „Bürger für Dalheim e.V. “ beabsichtigt weitere Informations-veranstaltungen, auf Wunsch der Dalheimer Bürger, zu organisieren.

Sonntag, 8. Februar 2015

Vortragsreihe Energieeinsparung



Auf Einladung des Vereins "Bürger für Dalheim e.V." (BfD) zum Thema „Energiesparen im Haushalt“ kamen etwa 40 interessierte Dalheimer Bürgerinnen und Bürger in den Jugendraum der Sporthalle.

Das komplexe Thema wurde von Herrn Dipl.-Ing. Matthias Unnath, Referent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, sehr anschaulich und kommunikationsnah angegangen. In einer PowerPoint-Präsentation erfuhren die Anwesenden nicht nur etwas über die modernsten Möglichkeiten, Energie einzusparen. Auch anhand zahlreicher Beispiele konnten Behauptungen aus der Werbung unter Berücksichtigung der neuesten technischen Erkenntnisse bestätigt oder widerlegt werden. Da es der Referent verstand, die Fragen der Besucher in seine Ausführungen einzubinden, sie sachlich zu diskutieren und zu beantworten, dauerte der Infoabend länger als erwartet.

Ein weiterer Abend zum Thema "Wärmedämmung" mit Dipl. Ingenieur Matthias Unnath ist auf Montag, den 23. Februar um 19.30 Uhr im Bürgersaal der Gemeinde Dalheim terminiert. Hierzu sind wieder alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Samstag, 10. Januar 2015

Parteienvertreter ziehen an einem Strang

Von Margit Dörr


NEUJAHRSEMPFANG Treffen der „Bürger für Dalheim“ / Abbau der Schulden ist wichtiges Thema


DALHEIM - Beim Neujahrsempfang, zu dem der Verein „Bürger für Dalheim (BfD)“ in den Bürgersaal eingeladen hatte, begrüßte die Vorsitzende Trudy Hennig die Gäste. Die Verantwortlichen waren sehr zufrieden mit dem Interesse der Dalheimer an dieser Veranstaltung, die zum zweiten Mal stattfand. Denn erst im November 2013 hatte sich der Verein gegründet. Stolz berichtete die Vorsitzende, dass er 31 Mitglieder zähle und dass man seit der Kommunalwahl 2014 mit vier Sitzen im Gemeinderat vertreten sei. „Unser Ziel ist es, die Bürger im Ortsgeschehen miteinzubeziehen“.

Umtrunk und Imbiss

Die Neujahrsbegrüßung mit Umtrunk und kleinem Imbiss biete eine sehr gute Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und zu hören, was im Ort verbesserungswürdig sei. BfD-Mitglied Peter Kolb erklärte, dass nicht die Politik im Vordergrund stehe, sondern man das Augenmerk auf die dörfliche Gemeinschaft lege. „Alles soll unterstützt werden, was das Miteinander fördert, und alles, was ausgrenzt, soll abgelehnt werden“, brachte er das Ziel der BfD auf den Punkt.

Eingeladen waren alle Bürger, darunter auch die Vorsitzenden der 20 ortsansässigen Vereine. „In dem Dorf, in dem man lebt, sollte man schon wissen, was so vor sich geht“, sagte eine Bürgerin.

Auch die beiden Gemeinderatsmitglieder der CDU, René Muth, gleichzeitig Vorsitzender des Fördervereins der freiwilligen Feuerwehr und des CDU-Ortsverbands, sowie Manuel Grimbach, der auch das Amt des Zweiten Vorsitzenden der Sängervereinigung bekleidet, hatten die Einladung gern angenommen. „Gott sei Dank ist das keine politische Veranstaltung“, meinte Grimbach. Dass nun eine neue Kraft im Gemeinderat vertreten ist, sehen die beiden positiv. „Wir sehen das als Chance.“ Und weiter: „Wir wollen doch gemeinsam etwas bewegen und mit allen Parteien den richtigen Weg für Dalheim gehen.“

Dabei ist der Abbau der Schulden ein wichtiges Thema, wie in einigen Gesprächen zu vernehmen war. Karl-Heinz Rahn, Mitglied der BfD, sieht es als sehr bedenklich an, dass die Gemeinde mit rund 1000 Einwohnern mit Schulden in Höhe von rund einer Million Euro belastet ist. Dem Verein liegt zudem der Friedhof am Herzen. Und vor allem will man sich um Kulturelles bemühen. So wurde im letzten Jahr zu einer Autorenlesung eingeladen, die gut angenommen wurde.

Auch der Vorsitzende des TuS, Wolfgang Schweitzer, erläuterte die zukünftigen Pläne. Der mit 430 Mitgliedern stärkste Verein im Dorf plant, den Sportplatz zu einem Multifunktionssportgelände mit Beachvolleyballfeld, Boulebahn, Grillplatz umzugestalten. „Wir sind offen für Ideen und Wünsche und wollen das alles koordinieren“, sagt Schweitzer.

(Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/oppenheim/vg-rhein-selz/dalheim/parteienvertreter-ziehen-an-einem-strang_14905808.htm)